Die Marke Lena

Ganz Deutschland, ach was, ganz Europa ist im Lena Fieber. Gerüchteweise übernimmt sie ja den Posten von Horst Köhler und wird also 2011 als Bundespräsidentin den Titel beim Grand Prix verteidigen.

Was macht den Erfolg von Fräulein Meyer-Landrut aus marketing-technischer Sicht aus? Hier mal ein paar Thesen.

  • Höre auf Volkes Stimme. Egal, wie korrekt die Anrufe bei dem Vorab-Casting gezählt worden sind – eine Tendenz bilden sie auf jeden Fall ab.
  • Perfektion verkauft sich schlecht. Kleine Fehler erhöhen die Glaubwürdigkeit und das Identifikationspotenzial. Lena bleibt, was immer wieder betont wird, „authentisch“.
  • Ein Ninja bleibt stehen, wenn alle anderen rennen. Beim Grand Prix hieß das: Natürlichkeit gegen Show und Charme versus Bombast. Also einfach eine gute Positonierung im Wettbewerbumfeld.
  • Gute Planung zahlt sich aus. Das Kompliment geht wohl vor allem an Stefan Raab.
  • Präsenz auf alle Kanälen. Lena ist ein perfektes Beispiel für gelungenes Buzz-Marketing, denn jeder spricht über sie.

Aber bevor ich jetzt auch noch anfange hysterisch zu kreischen, ein ironisches Schlusswort zum Hype:

Lena will es wieder wissen:

Gelingt ihr das Comeback?



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