Werbekrise Blau auf Weiß

Google stellt schon einige interessante Tools zur Verfügung. Ich benutze z.B. gerne Google Trends. Da bekommt man angezeigt, wie sich die Suchabfragen im Laufe der Jahre verändern. Nachdem die Abfrage von „Philipp Franz“ keine statistisch erfassbaren Daten erbrachte (na sowas!), probierte ich als einen der nächsten Begriffe die „Werbeagentur“. Ein echter Schocker!

Seit 2004 hat sich also die Zahl der Suchen nach einer Werbeagentur mehr als halbiert. Was für ein Absturz! Und wenn man dann noch bedenkt, dass in diesem Zeitraum die Zahl der Internetanschlüsse sicher deutlich gestiegen ist…

Aber es gibt wie am Pokertisch nicht nur Verlierer. Das Geld hat jetzt halt ein anderer.

Da muss man schon mal kurz schlucken: Der vor drei Jahre noch völlig unbekannte Begriff Adwords wird heute so oft gesucht wie die altehrwürdige Werbeagentur.

Und was sagt uns das? Potenzielle Kunden sind vom Modell Werbeagentur immer weniger überzeugt. Sie suchen ein Alternative, die kostengünstig messbare Ergebnisse liefert. Wie z.B. Google Adwords. Außerdem kann man nicht von einer Krise der Werbeagenturen sprechen. Die Zahlen deuten vielmehr auf einen kontinuierlichen, konjunkturunabhängigen Abstieg.

Dieser fatale Trend lässt sich nur stoppen, wenn Werbeagenturen endlich Lösungen anbieten, die sich an Ergebnissen und einem maximalen Return-on-Investment orientieren. Die Zeiten von „kreativen“ Kampagnen mit „aufmerksamkeitstarken Key Visuals“ und „hohem Impact“ sind vorbei.

2 Gedanken zu “Werbekrise Blau auf Weiß

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