Bier her, Bier her

Ein gelungener Spot für Bier. Nicht aus dem Herzen der Natur, sondern direkt aus dem Pub. So soll das sein, so macht das Spaß: Cheers. Bin dann mal weg –  auf dem Weg zum Kühlschrank…

Gefunden im Blog von Stefan Zschaler


4 Gedanken zu “Bier her, Bier her

  1. Großartig, danke für den Link.
    Im Fernsehbereich würde man dazu sagen: „Aus nichts eine Geschichte gemacht, die aber trotzdem funktioniert!“ Das ist eigentlich die große Kunst! Sie packt, hält gefangen und veranlasst dazu, dass man bis zum Ende dabei bleiben muss. Besser geht’s fast nicht. Der Zielgruppen entsprechende Zuschauer kennt alle Situationen, identifiziert sich und projiziert eigene Erfahrungen (die nun mal jeder Biertrinker hat) in das bekannte und ansprechend verpackte Erscheinungsbild. Selbst peinliche Erinnerungen können durch diesen Film ästhetisch abgerufen werden und sind somit positiv. Die daraus folgende Motivation: Ein Bier trinken! Mach ich gerade…
    LG Dirk

    • Gibt noch nen Nachschlag: http://www.youtube.com/watch?v=iWWdaTHJaB8
      In epischer Länge von 3 Minuten!
      Ich finde den Spot auch so gelungen, weil er eben dicht an der Wirklichkeit ist und das Produkt „Bier“ nicht künstlich über-inszeniert.
      Geht aber in der deutschen Werbung nicht bzw. kaum, alles in Richtung Selbstironie ist strikt verboten.

  2. Da fällt mir doch spontan eine Frage an den Fachmann ein, die mir schon seit mindestens 20 Jahren offen geblieben ist. Warum funktioniert in Deutschland, bzw. Mitteleuropa (hier isses ja genauso) gut gemachte kreative Werbung eigentlich nicht?

    Ich erinnere mich da immer wieder gerne an die alten Klassiker von Budweiser in Amerika mit den Fröschen oder die amerikanische Duracell Spots, die es hier nie gab.
    Mein Liebling war übrigens dieser: Kommt der Abenteurer in die große Höhle und findet die gesuchte magische Lampe, als dann der Geist aus ihr erschient und ihm drei Wünsche zugesteht, will der Abenteurer zuerst unendlichen Reichtum – Puff und die riesige Höhle ist voll mit Schätzen, dann will er die schönsten Frauen der Welt – Puff und die Höhle ist voll mit sich lasziv auf den Schätzen räkelnden halbnackten Mädels aller Couleur. Nach kurzem Überlegen wünscht der Abenteurer sich dann, dass er ewig leben möchte.
    Nach ebenfalls kurzer Gedankenpause fängt der Geist an zu grinsen und – Puff der Abenteurer verwandelt sich in ein Duracell Häschen und klappert aus der Höhle heraus.

    LG Dirk

    • Ehrlich gesagt: Bei der Frage muss ich passen.
      Vielleich müsste sie auch eher so lauten: Warum gibt es so wenig gut gemachte/kreative Werbung?
      Dazu mehr in meinem demnächst erscheinenden Buch…
      Nehmen wir aber dein Beispiel. Spätestens bei den halbnackten Mädels heißt es in einem der zig-tausend Abstimmungsmeetings:
      Das ist frauenfeindlich. Also alles zurück auf Anfang. Und irgendwann ist die ursprünglich witzige Idee ein dröger Abverkaufsspot.

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