Bebilder dir deine Meinung

Getty Images hat vor kurzem Millionen Fotos zur Verwendung in Blogs und auf Webseiten zur nicht-kommzerziellen Nutzung freigegeben. Ändert sich damit das Bloggen für mich? Zeit für ein kleines Experiment.

Das Briefing:

Der Kunde will irgendwas mit Autos machen. Darf ruhig etwas frecher sein, Hauptsache emotional und aufmerksamkeitsstark…nee, mehr Infos haben wir auch nicht… Budget? Steht noch nicht fest, fangt doch einfach schon mal an.

Hey ho, let’s go!

1. Getty Images

Kreativ-Konzept: Cat Content

Bei Getty nach „Katze Auto“ gesucht. Nettes Foto gefunden, HTML-Code rauskopiert, reingepastet und eine Headline geschrieben.

Was habe ICH bloß in diesem Artikel verloren?

Gut: Funzt problemlos sogar ohne Registrierung. Riesige Auswahl an  Bildmaterial. Rechtlich sicher (ok, mal sehen).

Weniger gut:

Die Bilder werden nur eingebettet, d.h. ich lade sie nicht herunter, sondern verlinke sie bloß. Dadurch ist auch eine Bildbearbeitung oder -beschriftung nicht möglich, sogar die Größe kann man nur direkt im HTML-Code verändern. Getty kann die Fotos einfach löschen, in ihnen Werbung platzieren etc.

Fazit: Trotz der Nachteile gefällt mir die Möglichkeit, meine Beiträge ohne Aufwand optisch aufzupeppen.

2.  Upload eigener Fotos

Kreativ-Konzept: Autobezug ohne Autos zu zeigen – so werden Awards gewonnen!

Würdest du IHM einen Gebrauchtwagen abkaufen?

Würdest du IHM einen Gebrauchtwagen abkaufen?

Gut: Foto kann mit WordPress Bordmitteln rudimentär bearbeitet werden. Rechtlich problemlos, da die Rechte am Bild in diesem Fall bei mir liegen.

Weniger gut: Gestaltungsmöglichkeiten sind halt arg begrenzt (Größe, Platzierung, Beschriftung). Und ich habe definitiv nicht für jedes Thema selbst gemachte Fotos.

Fazit: Bleibt auf jeden Fall in meinem Blog-Arsenal.

3. Canva + Wikipedia Foto

Kreativ-Konzept: Wir brauchen noch was, womit wir „save“ sind und der Kunde auf jeden Fall „fein“ ist.

Hatte ER überhaupt einen Führerschein?

Gut bzw. Bäääähhhhmmmm: Bei meiner Recherche für diesen Artikel habe ich  eine neue Web App namens Canva entdeckt. Und die hat es wirklich in sich. Ihr Ziel ist es, Design für jeden so einfach wie möglich zu machen. In diesem Fall habe ich mir die Vorlage „Social Media“ ausgesucht und das Layout dann in Nullkommanichts gebastelt.

Für die Nutzung von Canva ist eine einfache Registrierung nötig, man kann aber sich aber auch mit Facebook Connect einloggen. Nach einem wirklich sehr kurze und sehr guten Tutorial geht’s los.

Kosten: Keine, für einige Fotos wird ein Honorar von 1 $ fällig (so weit ich das bisher beurteilen kann).

Zum guten Schluss: Ich bin froh, über den Umweg „Getty“ Canva gefunden zu haben. Das sollte sich jeder anschauen, der was gestalten will ohne gestalten zu können.

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